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Iran Reiseinfos von A bis Z: Visum beantragen, Formulare für die Einreise und Referenznummer

Einreise für Deutsche, Österreicher und Schweizer: Es ist ein Visum erforderlich; notwendig ist dazu u.a. der 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültige Reisepass.

Es gibt drei verschiedene Arten von Visa für den Iran: das Transitvisum, das Geschäftsvisum und das Touristenvisum. Der Pass muss noch sechs Monate nach Ihrer Einreise in den Iran gültig sein. Das Touristenvisum ist im Normalfall vom Tag der Einreise an einen Monat gültig. Daher empfehlen wir Ihnen ein Visum für eine Einreise, die frühestens 3 Wochen später erfolgt zu beantragen.

Visum Iran, Einreise Iran und Einreisebestimmungen
Visum Iran, Einreise Iran und Einreisebestimmungen

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige

Reisende benötigen ein Visum, welches vor Einreise bei der zuständigen iranischen Auslandsvertretung beantragt werden muss. Für Geschäftsleute besteht die Möglichkeit ein Visum für einen kurzfristigen Aufenthalt (maximal 72 Stunden) bei der Einreise am Flughafen Mehrabad zu erhalten. Hierfür ist die vorherige Einladung durch den iranischen Geschäftspartner notwendig, die bei der Einreise vorzulegen ist.

Ausländer können über die internationalen Flughäfen des Landes, sowie aus der Türkei (Übergang Bazargan) und Turkmenistan (Übergänge Badj-Giran, Sarakhs, Loftabad und Pol) ein- und ausreisen. Am Übergang Mirjaveh / Pakistan ist zur Zeit besondere Vorsicht geboten. Alle Einreise-, Zoll- und Devisenformulare sollten sorgfältig und genau ausgefüllt werden. Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern.

Gemäß § 2 des Beschlusses des Obersten Rates der Freien Handelszonen vom 18. Mai 1995 brauchen die ausländischen Bürger für die direkte Einreise in die Freien Zonen kein vorheriges Einreisevisum. Gemäß Anmerkung 1 der oben genannten Bestimmung erteilen die zuständigen Behörden gültige Aufenthaltserlaubnisse aufgrund gültiger Reisedokumente an den Einreisekontrollposten.

Die Aufenthaltserlaubnis wird für zwei Wochen bei der Einreise erteilt. Sie kann auf Vorschlag zuständiger Stellen um sechs Monate verlängert werden.

Ein- und Ausreisebestimmungen mit Fahrzeugen

Laut Mitteilung der Iranischen Gesellschaft für Touristik und Automobilfahrt können alle iranischen Staatsbürger, die sich mindestens sechs Monate ununterbrochen im Ausland aufgehalten haben, und alle ausländischen Bürger, die Einreisesichtvermerke für den Iran erhalten haben, von dem Automobilclub ihres Aufenthaltsortes (in Deutschland ADAC) nach Hinterlegung entsprechender Bankgarantie einen Zollpassierschein oder „Carnet de Passage en Douane“ erhalten und mit ihrem Fahrzeug in den Iran einreisen.

Notwendig sind darüber hinaus:
- Haftpflichtversicherungsschein
- Internationaler Fahrzeugschein
- Gültiger Führerschein (Internationaler Führerschein für ausländische Bürger und iranischen Staatsbürger, die keinen iranischen Führerschein haben).

Die von den Automobilclubs ausgestellten internationalen Fahrzeugpapiere sind zwar für ein Jahr gültig, doch beträgt die Frist für die Nutzung der Fahrzeuge mit einem Carnet de Passage nach den iranischen Zollbestimmungen lediglich drei Monate. Für die Verlängerung der Nutzungsfrist müssen sich die Antragsteller an das iranische Zollbüro für Einfuhrangelegenheiten und im Falle des Ablaufs der Gültigkeit des Carnet de Passage an die Gesellschaft für Touristik und Automobilfahrt wenden. Diese Gesellschaft verlängert die Gültigkeit des Passierscheins, nachdem sie die Genehmigung des ausstellenden Clubs eingeholt hat.

Für eine vorläufige Einreise mit einem mehrzylindrigen Motorrad (mehr als 1 Zylinder) muss vor der Einreise die Genehmigung des iranischen Innenministeriums eingeholt werden.

Anmerkungen

Bitte vergewissern Sie sich nach der Einreise der Vollständigkeit Ihrer Urkunden.

Wer für eine Rundfahrt in den Iran einreist, soll am besten über die Bazargan-Grenze (iranisch-türkische Grenze) einreisen und auch von dort ausreisen.

Wer Iran als Transitland benutzen möchte, soll am besten über die Bazargan-Grenze einreisen und die Strecke Täbriz, Zanjan, Qazvin, Teheran, Qom, Kashan oder Isfahan, Yazd, Kerman, Zahedan benutzen und über die Mirjaveh-Grenze Iran verlassen.

Die meisten iranischen Straßen sind asphaltiert und gut befahrbar. Für zusätzliche Sicherheit und mehr Nachtruhe wird empfohlen, in innerstädtischen Hotels abzusteigen.

Die Verkehrsbestimmungen der Islamischen Republik Iran entsprechen den Bestimmungen der Genfer Konvention von 1949.

Für zusätzliche Informationen können die Interessierten die Gesellschaft für Touristik und Automobilfahrt der Islamischen Republik Iran unter der Nr. 009821-8741190 anrufen.

Besondere Zollvorschriften

Verboten ist die Einfuhr von Alkohol, nicht deklarierten Devisen und Publikationen, die das sehr strenge iranische Moralverständnis verletzen könnten.

Verboten ist ausserdem die Einführ von Kommunikationsgeräte (Walki - Talki), Glückspielgeräte, pornographische Mittel, Narkotika, Waffen und Munition.

Entsprechend den Zollbestimmungen darf jeder iranischer oder ausländischer Bürger beim Verlassen des Landes seine persönlichen Gebrauchsartikel, in Iran hergestellte Waren ohne Einschränkung, jedoch nicht zu Handelszwecken ausführen. Nach diesen Bestimmungen sind ausländische Waren bis zu einem Gesamtwert von 150.000,-- Rial von Abgaben befreit. Jeder Reisende kann zwei kleine Teppiche oder einen größeren Teppich, höchstens jedoch bis zu 12 qm, ausführen.

Entsprechend den Zoll- und Einfuhrbestimmungen ist die Einfuhr von ausländischen Währungen in jeder Höhe frei. Die Ausfuhr von ausländischen Währungen in Form von Banknoten und Reiseschecks ist bis zum Gegenwert von 1.000,-- Dollar unter Vorlage eines gültigen Reisepasses erlaubt. Bei Reisepässen mit eingetragenen Begleitpersonen ist die Ausfuhr von 500,-- Dollar für jede Begleitperson über das Banksystem möglich. Die Ein- und Ausfuhr von Rial ist bis zu einem Betrag von 200.000,-- Rial erlaubt.

Ausländer, die in Iran beschäftigt waren, oder ausländische Studenten, die in Iran studiert haben, können nach dem Ende ihrer Arbeit bzw. ihres Studiums bestimmte Waren und ihre Haushaltsgegenstände ausführen. Ausfuhr von Antiquitäten ist verboten.

Besondere strafrechtliche Vorschriften

Alkoholgenuss ist untersagt. Frauen müssen die islamischen Bekleidungsvorschriften einhalten (Kopftuch, nicht taillierter Mantel, keine Sandalen). Männer sollten keine kurzen Hosen tragen.

An religiösen Orten (Moscheen etc.) sollte außerdem langärmelige Oberbekleidung getragen werden.. Die für das Verhältnis zwischen Mann und Frau geltenden Gesetze und Regeln sind unbedingt zu beachten. Kontakte zwischen Nichtverheirateten sind verboten. Sexuelle Beziehungen sind nur in der Ehe erlaubt. Homosexuelle Handlungen sind strafbar. Nach iranischem Verständnis unzüchtiges Verhalten wird streng geahndet; teilweise ist es mit der Todesstrafe bedroht.

Beim Fotografieren von Menschen ist größte Zurückhaltung erforderlich, Fotografieren öffentlicher Einrichtungen ist verboten und führt im Einzelfall zur sofortigen Festnahme und Beschlagnahme des gesamten Kamera- und Filmmaterials.

Handlungen, die nach westlichem Rechtsverständnis strafbar sind, werden auch in Iran gerichtlich geahndet. Die verhängten Strafen sind häufig sehr schwer und mit westlichem Rechtsverständnis oft nicht vereinbar. Rauschgiftdelikte werden streng bestraft.

Medizinische Hinweise

Bestimmte Impfungen sind nicht vorgeschrieben. Polio, Tetanus, Diphtherie, Hepatitis A (eventuell auch B), gegebenenfalls Typhus (eventuell bei Reisen ins Land) sowie Malaria-Chemoprophylaxe bei Reisen März-November im Südosten und –westen / Persischer Golf sind empfehlenswert.

Weitere Impfungen (z.B. Tollwut) eventuell nach individueller, fachkundiger Beratung. Allgemein für die Tropen geltende Hygienehinweise sollten auch hier beachtet werden. Zur Einreise für einen Aufenthalt länger als 3 Monate oder zur Arbeit im Lande wird ein negatives HIV-Testergebnis verlangt. Bitte bedenken Sie, dass in Iran, insbesondere außerhalb Teherans, die Gesundheitsversorgung unzureichend und die Rettung bei Verkehrs-, Arbeits- und Sportunfällen schwierig ist.

Wichtiger Hinweis

Wir können keine Verantwortung oder Haftung für die medizinischen Informationen auf dieser Website übernehmen. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich! Die Angaben ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes auf längere Aufenthalte; für kürzere Reisen und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt ist unerlässlich.

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Ferdowsi Ave., No 324, Teheran.
Telefon: (0098 21) 311 41 11 - 14
Fax: (0098 21) 390 84 74, 311 98 83
Postanschrift:
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P.O. Box 11365-179
Teheran, Iran

(Stand Januar 2015, Änderungen vorbehalten)
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