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Iran in der Moderne

Iran-Irak-Krieg - Iran-Contra-Affäre - Mohammed Reza Pahlawi - Ruhollah Mussawi Hendi Khomeini - Islamische Revolution - Hisbollah

Im Oktober 1906 trat zum ersten Mal in der langen iranischen Geschichte ein Parlament (Majles) zusammen. Am 30. Dezember 1906 wurde die eine neue Verfassung ratifiziert. Als angestrebte Regierungsform wurde die Konstitutionelle Monarchie festgeschrieben. Diese demokratischen Bewegungen waren jedoch nur von kurzer Dauer, zunehmende Spannungen zwischen den Interlektuellen und der Geistlichkeit breiteten sich aus. Liberales Staatsdenken stand religiösen Einflüssen gegenüber.

Bürgerkrieg

1909 brach als Folge dessen ein Bürgerkrieg aus, in den auch England und Russland Einfluß nahmen. Die beiden Staaten hatten seit Anfang des 18. Jahrhunderts versucht, Teile des LAndes zu kontrollieren.

Am 21. Februar 1921 wurde die iranische Regierung durch einen von England unterstützten Staatsstreich gestürzt. 1925 kam Rezâ Shâh Pahlavi an die Macht. Sein Ziel war es, die Modernisierung des Landes voranzubringen nach dem Vorbild des türkischen Staatschefs Mustafa Kemal. Er ordnete für Männer das tragen westlicher Kleidung an und für Frauen wurde 1936 die Entschleierung gesetzlich festgeschrieben.

Auf ökonoischem Gebiet erzielte er einige Erfolge, die Privatwirtschaft wurde gestärkt und die Infrastruktur ausgebaut. Diese Modernisierung wurde allerdings nicht von politischen Reformen begleitet. Es herrschten noch immer staatliche Willkür und Zensur. Die feudale nGesellschaftsverhältnisse mit Großgrundbesitzern und abhängigen Kleinbauern wurde nicht angetastet, der Schah selber wurde zum größten Landeigentümer.

Der 2. Weltkrieg

Die Annäherung an Nazi-Deutschland wurde dem Schah schließlich zum Verhängnis. 1934 verfügte er die offizielle Umbenennung in Iran. Man wollte betonen, dass die Iraner Arier seien und damit gewissermaßen die Vorfahren der Deutschen seien.

Im Juni 1941 verbündete sich Großbritannien mit der Sowjetunion, man forderte den Schah auf, alle deutschen Staatsangehörigen auszuliefern. Als dieser zögerte, marschierten am 25. August 1941 britische und sowjetische Truppen in den Iran ein. Der Schah wurde gezwungen, zugunsten seines Sohnes Mohammed Rezâ abzudanken.

Eine direkte Folge der Besatzung war das Erstarken der iranisch-amerikanischen Beziehungen. Das von den Briten im Süden und von den Sowjets im Norden besetze Land war am Schutz durch die USA interessiert. Amerikanische Firmen erhielten Öl-Konzessionen, die amerikanische Regierung machte den Iran zum wichtigsten Bündnispartner im Nahen Osten.

Weiße Revolution

Die Herrschaft Mohammed Rezâhs ähnelte jedoch der seines Vaters, jede Opposition wurde im Keime erstickt. Zu Beginn der 60er Jahre kam es auf Druck der US-Regierung zur sogenannten "Weißen Revolution".

Die Landreform wurde vorangetrieben, was die Geistlichkeit zu Kritik veranlasste, waren sie doch von der neuen Regelung hauptsächlich betroffen. Am 3. Juni 1963 griff ihr Wortführer Ayatollah Ruhollâh Khomeini den Schah direkt an. Er wurde daraufhin verhaftet, was zu schweren Unruhen in der Bevölkerung führte, die von der Regierung blutig niedergeschlagen wurden. Rund 9000 Menschen fanden den Tod, Khomeini mußte ins Exil gehen.

Flagge
Flagge

In den 70er Jahren wuchs die Kritik der Bevölkerung an der ökonomischen und politischen Abhängigkeit der USA. Im Sommer 1977 erhitzten sich die Massen immer mehr, wirtschaftliche Probleme, erhebliche Preiserhöhungen und Lebensmittelknappheit machten den Iranern zu schaffen. Erste Streiks führten Ende 1977 zu einer vorrevolutionären Stimmung.

Eine Trauerkundgebung führte am 19. Februar 1978zum sogenannten "Massaker von Tabriz". Weitere vorsichtige reformen konnten die Massen nicht mehr beruhigen. Nach einer Demonstration am 7. September 1978 verhängte der Schah das Kriegsrecht über Teheran und elf weitere Großstädte. Am nächsten Morgen kam es zum "Schwarzen Freitag", einer weiteren blutigen Auseinandersetzung.

Nach erneuten gewalttätigen Demonstrationen, die ihren Höhepunkt am 5. November 1978, "dem Tag, an dem Teheran brannte" erreichten, verkündete Mohammad Rezâ die Bildung einer Militärregierung. Daraufhin kam es bei Versammlungen zu Verbrüderungen zwischen Soldaten und Demonstranten. Der Schah sah sich seiner militärischen Macht beraubt und verließ am 16. Januar 1979 das Land.

Islamische Republik Iran

Am 1. Februar 1979 kehrte, unter dem begeisterten Empfang der Menschen, Khomeini in den Iran zurück. Nach einer Volksabstimmung proklamierte er am 1. April die Islamische Republik Iran.

Flagge
Flagge

Für die Bevölkerung änderte sich jedoch in der Folge ncihts, sie kamen vom Regen in die Traufe. Oppositionelle Parteien wurden nicht zugelassen, Minderheiten verfolgt, es herrschte de facto Zensur.

Seit 1980 wurde dann die islamische Kulturrevolution vorangetrieben, Spuren der Verwestlichung wurden beseitigt, Alkohol verboten und Frauen mussten die islamische Kopfbedeckund (Hejâb) tragen. Die USA wurde zum politischen Hauptfeind stilisiert, welches in der Besetzung der US-Botschaft am 4. Novermber 1979 gipfelte.

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