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 Große Iran-Rundreise

Große Iran-Rundreise 3 Wochen: Fasziniert von der persischen Kultur waren nicht nur die Reisenden von Herodot bis Marco Polo, sondern auch die Eroberer des Landes, von Alexander dem Großen über die muslimischen Araber bis hin zu Timur Lenk und den Osmanen. Stets übernahmen sie die Errungenschaften ...

» Große Iran-Rundreise «
Reise-Nr. 1039

... und Kultur des persischen Volkes. Bei dieser Reise durch diese uralte Kulturlandschaft erleben wir auch die verschiedenen Völker und Nomaden, die dieses Land bis heute prägen. Wir besuchen die Ruinen des Reiches von Elam, die Palastbauten und Gräber um Shiraz und fahren durch grandiose Landschaften wie das Zagrosgebirge. Auch die beeindruckende Wüstenlandschaft zieht uns in ihren Bann. Wir besuchen historische Karawanenstädte an der Alten Seidenstraße wie Isfahan, Yazd und Shiraz mit ihren gewaltigen Moscheen und lebendigen Basaren.

Höhepunkte der Reise in den Iran

Teheran, moderne Metropole am Elbursgebirge. Armenische Thaddäuskirche. Shiraz, Stadt der Rosen und der Dichter. Persepolis, Zeugnis einer einzigartigen Kultur. Übernachtung bei den Kaschgai Nomaden. Yazd, Wüsten-und Feuerstadt an der alten Seidenstraße. Isfahan, Juwel des alten Persiens. Auf den Spuren Alexanders des Großen. Beeindruckende Reliefs der großen persischen Herrscher. Armenische Kultur.

Die Reiseroute

» Der Reiseverlauf «
Der Reiseverlauf

Ihr Reiseerlebnis im Detail

  • 1. Tag: Flug nach Teheran
    Linienflug nach Teheran im Iran. Der Treffpunkt und die Abflugzeit werden Ihnen 6 bis 8 Wochen vor Reisebeginn bekannt gegeben.
  • 2. Tag: Teheran
    Wir nehmen uns einen ganzen Tag Zeit für Teheran die moderne Hauptstadt des Irans. Am Azadiplatz mit seinem weißen Shahjadturm, dem Wahrzeichen des modernen Teheran vorbei, kommen wir durch den alten Teil der Stadt zum Golestan-Palast (So geschlossen), bis 1979 Sitz des Schahs von Persien. Wir besichtigen die Palastanlage sowie den Thronsaal. Anschließend führt die Fahrt zum Nationalmuseum (Mo geschlossen). Es zeigt eine große Sammlung von Funden aus allen Epochen der iranischen Geschichte. Am alten und neuen Parlamentsgebäude vorbei liegt gleich in der Nähe die Sepah Salar-Moschee mit ihren acht Minaretten. Nach unserer Mittagspause folgt der wohl eindrucksvollste Programmpunkt der Stadtrundfahrt: Besichtigung der in einer Bank, gegenüber der Deutschen Botschaft, verwahrten Kronjuwelen (geöffnet Sa-Di). Im Norden, in den höher liegenden und vornehmeren Wohngebieten der Stadt, befindet sich der Shadabad-Palast (Mo geschlossen), der Wohnsitz des letzten Shahs. Nach der Besichtigung des so genannten Weißen Palastes spazieren wir durch die Parkanlage. Aufgrund der sehr unterschiedlichen Öffnungszeiten können nicht alle Programmpunkte bei jedem Besuch bedient werden.
  • 3. Tag: Teheran - Zanjan
    Wir fahren nach Qazvin, wo wir das letzte der ehemals acht Stadttore (Teheran-Tor) aus qadjarischer Zeit und das Grabmal des Imamzadeh Hossein, Sohn des achten Imam, besichtigen. Weiter führt die Fahrt durch das Weinanbaugebiet von Takhestan, durch Gebirgslandschaften und fruchtbare Täler in die Provinz Zanjan. In Sulthaneye besuchen wir das gewaltige Mausoleum des Mongolen Ilkhan Oltschaitu. Es ist das letzte erhaltene Zeugnis des fast 300jährigen mongolischen Zwischenspiels der Ilkhane-Herrscher, Nachfahren des legendären Dschingis Khan im Iran. Anschließend führt die Fahrt weiter zur berühmten Messerstadt Zanjan, wo Messer in allen Größen sowie filigrane Gold- und Silberarbeiten angeboten werden.
  • 4. Tag: Ausflug zum Tacht-e Suleiman
    Durch eine faszinierend schöne Landschaft kommen wir zu der historischen Feuertempelanlage, deren Name „Thron des Salomon“ bedeutet. Sie liegt auf einem Kalksinterplateau in 2.200 m Höhe und ist von 3.300 m hohen Gebirgszügen umgeben. Tacht-i Suleiman nimmt als wichtigstes Grabungsgelände des Deutschen Archäologischen Instituts im Iran einen besonderen Platz ein. Im Zentrum der immer noch imposanten Bauruinen befindet sich ein 21°C warmer Quellsee. Besichtigung der Anlage und Mittagsaufenthalt mit kleinen Wanderungen. Am Abend gibt es ein traditionelles Essen in einer ehemaligen Karawanserei.
  • 5. Tag: Zanjan - Täbris
    Nach dem Frühstück spazieren wir durch die Stadt zum traditionellen Waschhaus, in dem sich heute ein ethnologisches Museum befindet. Danach stehen die Frauenmoschee und die Freitagsmoschee auf unserem Programm. Wir fahren weiter in die Provinz Ost-Aserbaidschan nach Täbris, die alte Hauptstadt der Ilchane. Als erstes besuchen wir einen der sehenswertesten Basare des Irans. Wir haben Zeit zum Schlendern durch die ausgedehnten Gewölbegänge, Hofanlagen, Teehäuser und Restaurants. Die Stadt Täbris liegt in Ost-Aserbaidschan auf 1.340 m Höhe am Nordrand des Vulkans Sahand. Sehenswert ist die 1465 fertiggestellte Blaue Moschee. Diese für persische Verhältnisse seltene, vollkommen überdachte Kuppelanlage, ist ein Meisterwerk des Architekturdekors. Anschließend besuchen wir das Aserbaidschanische Museum mit einer sehr umfangreichen Sammlung von Exponaten aus achämenidischer und sassanidischer Zeit sowie islamischer Kunst. Wir übernachten am Campingplatz.
  • 6. Tag: Ausflug zur Thaddäuskirche (Qareh Kelisa)
    Ein ganztägiger Ausflug bringt uns durch die beeindruckende Bergwelt Westaserbaidschans zur armenischen Thaddäuskirche, die auch schwarze Kirche genannt wird (UNESCO-Weltkulturerbe) und zu den ältesten Sakralbauten der Christenheit zählt.
  • 7. Tag: Täbris - Sanandaj
    Wir fahren durch eine raue Berglandschaft nach Sanandaj. In Sanandaj besuchen wir eine interessante sunnitische Moschee.
  • 8. Tag: Sanandaj - Hamadan
    Heutiges Etappenziel ist Hamadan am Fuße des 3.600 m hohen Alvand-Gebirges. In der einst mächtigen medischen Hauptstadt Ekbatana soll Alexander der Große nach dem Fall des persischen Reiches die eroberten Schätze eingelagert haben. Wir besuchen das Grabmal des berühmten Mediziners und Philosophen Avicenna (980-1037) sowie das von Legenden umrankte jüdische Grabmal von Esther und Mardochai (nur von außen, da meist geschlossen). Nachmittags haben Sie in der Freizeit die Möglichkeit zum Besuch des Basars.
  • 9. Tag: Hamadan - Kermanshah
    Unsere Reise führt weiter Richtung Süden. Über den 2.000 m hohen Shan-Pass, der altpersischen Königsstraße folgend über Kangavar halten wir beim ;Historischen Monument von Kangavar‘. Lange hielt man das Heiligtum für einen Tempel der Göttin Anahita. Eine genaue Datierung und Zuordnung der Anlage ist bisher allerdings nicht möglich. Danach erreichen wir Bisotun. Hier, wo am Fuße eines hohen Felsens eine Quelle entspringt, hat der Perserkönig Darius der Große 520 v. Chr. nach seinem Sieg über den Meder Gaumata ein großes Relief mit dreisprachigem Keilschrifttext einmeißeln lassen. Weiter geht es in die über 1.600 m hoch gelegene, nahe Stadt Kermanshah (Bakhtaran). Die Stadt ist das Zentrum der iranischen Kurden. Nach der Mittagspause fahren wir zum archäologischen Feld Taq-e Bostan: Besichtigung der dort aus dem Felsen gehauenen Reliefs mit Darstellung des altiranischen Gottes Mithras sowie sassanidischer Könige. Eindrucksvoll ist vor allem das Reiterstandbild von Chosrau II. (591 - 628), umgeben von Darstellungen einer Wildschwein- und Hirschjagd. Am Nachmittag besteht die Möglichkeit zum Besuch des großen Basars von Kermanshah.
  • 10. Tag: Kermanshah - Shushtar
    Wir reisen weiter durch die hoch gelegene Region Kurdistan in Richtung Pol-e Dokhtar. Auf landschaftlich eindrucksvoller Route wird in einer Südostachse das Zagrosgebirge überquert. 1.500 m tiefer wird es wieder deutlich wärmer. Unterwegs halten wir bei einem rund 250 Jahre alten Friedhof mit beeindruckenden Gedenksteinen und bei Pol-e Dokhtar sehen wir die Ruinen einer einst gewaltigen Steinbrücke über den Fluss Kaschkan. Die Brücke wurde einst unter dem Sassanidenherrscher Shahpur I. (241 - 272) von römischen Kriegsgefangenen erbaut. Nun nimmt der Verkehr wieder deutlich zu. Langsam arbeiten wir uns über Serpentinenstraßen aus den Ausläufern des Zagrosgebirges heraus. Bei Dezful treten wir nun in die nordmesopotamische Tiefebene ein - ein immer wieder beeindruckendes Bild. Weiter geht es zur sehenswerten Stadt Shushtar am Karun-Fluss.
  • 11. Tag: Shushtar - Behbahan
    Shushtar bestand bereits in elamischer Zeit als Siedlung und zeichnet sich durch die bis in achämenidische Zeit zurückgehenden Bewässerungssysteme aus. Nach dem Sieg des sassanidischen Königs Shapur I. über Kaiser Valerian im Jahre 260 n. Chr. wurden hier Brücken und Staudämme unter Einsatz der römischen Kriegsgefangenen errichtet. Diese Anlagen funktionieren noch heute und sind so meisterhaft gearbeitet, dass sie 2009 von der UNESCO als Weltkulturerbe registriert wurden. Dann geht es weiter durch die Region von Susiana, den geschichtsträchtigsten Boden im alten Persien, zum Zikkurat von Tschogha Zanbil. Dieser aus der Blütezeit unter König Untash-Napirisha (1275 - 1240 v. Chr.) stammende Tempelturm ist weit besser erhalten als ähnliche Bauten im Irak. Wir besuchen die nahe gelegene, ehemalige Palastanlage. Unter ihren Grundmauern wurden bei archäologischen Untersuchungen Grabanlagen gefunden. Nun fahren wir nach Susa, der ehemalige Hauptstadt von Elam. Zunächst besuchen wir das Grabmal des aus dem Alten Testament verehrten Propheten Daniel, das heute eine Moscheeanlage ist. Von dort steigen wir hoch zum Burgberg von Susa. Die Hauptstadt des Reiches Elam wurde durch den assyrischen König Assurbanipal 640 v. Chr. zerstört. Auf den Ruinen ließ Darius der Große nach seiner Machtergreifung 520 v. Chr. eine Palastanlage mit gewaltiger Audienzhalle (Apadana) errichten. Leider sind nur noch Bruchstücke davon erhalten. Weiter führt uns die Fahrt durch die fruchtbare Ebene Chuzestan. Hier ist durch große landwirtschaftliche Anbauflächen und reiche Erdölfunde eine wahre Goldprovinz für den Iran entstanden. Von weitem schon zeigen Pipelines und Ölraffinieren die Stadt Ahwaz an. Die Stadt am Ufer des Flusses Karum ist Mittelpunkt von Handel und Verkehr in dieser - durch die Nähe zum Persischen Golf - deutlich wärmeren Region. Nach der Überquerung des Maruntales, das ebenfalls durch Bewässerung landwirtschaftlich intensiv genutzt wird, erreichen wir bei Behbahan ein weiteres großes Erdölzentrum, das bereits 1938 erschlossen worden ist.
  • 12. Tag: Behbahan - Shiraz
    Die sich nun anschließende trockene Region um Do Gonbadan und Nurabad besticht durch ihre ursprüngliche Schönheit. An einst wichtigen Handelsstraßen der Sassanidenzeit liegt das Ruinenfeld von Bishapur, wo wir die an einem Flusslauf in die Felsen gehauenen Reliefs besichtigen. Bedeutend ist vor allem das Relief von Schahpur I. (242 - 271), der sich rühmte, gleich drei römische Kaiser besiegt zu haben. Danach gehen wir zum gegenüberliegenden Ruinenfeld der ehemaligen Stadt Bishapur. Die Ruinen der alten Palastanlage beeindrucken noch heute. Im so genannten Tiefentempel wurde vermutlich die Wasser- und Fruchtbarkeitsgöttin Anahita verehrt. Anschließend geht es weiter nach Shiraz.
  • 13. Tag: Shiraz
    In Shiraz lebten die berühmten Dichter Saadi und Hafis und schufen durch ihre Werke eine Atmosphäre der Schönheit und Romantik. Für jeden Besucher von Shiraz ist es daher ein Muss, die sehr schönen Grabmäler von Hafis (1320-1389) und Saadi, den zwei berühmtesten Dichtern Persiens, zu besuchen. Anschließend flanieren wir durch den Persischen Garten Bagh-e Eram, der bis in die Zeit der Seldschuken zurückreicht. Der Eram-Garten zählt wegen seiner Schönheit, der Größe und seines Alters zu den bekanntesten Gärten Persiens und gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Von dort fahren wir zur alten Basarzone. In der anschließenden Freizeit bietet sich die Möglichkeit zu einem Bummel durch den nahen Vakil-Basar und die teilweise restaurierte Zand-Zitadelle. Zum Abendessen gehen wir in ein traditionelles Restaurant am Basar.
  • 14. Tag: Shiraz - Persepolis
    Vorbei am früheren nördlichen Eingang zur Stadt, dem Korantor, fahren wir über die Hochebene von Marvdascht nach Persepolis. Mit dem Bau des religiösen Zentrums der Achämeniden wurde bereits 520 v. Chr. unter Darius dem Großen begonnen. Durch das von seinem Sohn Xerxes I. erbaute „Tor aller Länder“ steigen wir hoch zum Grab von Artaxerxes II. (404-358 v. Chr.). Von hier ergibt sich ein guter Blick über die gesamte Anlage, die 330 v. Chr. von Alexander dem Großen durch einen Brand zerstört wurde. Wir gehen hinunter zum 100-Säulensaal. Nach einer kurzen Pause am Museum geht es zur weltberühmten Reliefwand an der Apadana, dem Empfangssaal des Darius I. mit seinen gewaltigen Säulenbasen. Nach den Palästen von Darius des Großen und Xerxes I. bietet sich noch der Besuch eines in Originalruinen eingebauten Museums an. Nach einer Freizeit fahren wir zum nahe gelegenen Ort Naqsch-e Rostam. Hier befinden sich die Felsengrabkammern der altpersischen Großkönige mit darunter eingelassenen Reliefs aus der sassanidischen Zeit. Mittelpunkt sind zweifelsohne das hoch liegende Grab Darius des Großen sowie der einzige gut erhaltene Feuertempel aus der Zeit der Achämeniden. Wir setzen unseren Weg nach Norden fort. An den Ruinenresten der ehemaligen Festung von Istakhr vorbei kommen wir auf die Hochebene von Pasargade. Hier, wo vermutlich einmal der Perser Kyros der Große 553 v. Chr. die Meder besiegt hat, ließ er sich Palastanlagen und sein Grab errichten, das für die Iraner ein nationales Heiligtum ist. Neben diesem aus großen Kalksteinblöcken erbauten Grabmal sind bei den Palastanlagen noch Reste eines Prunkportals mit dem so genannten Kyrosrelief, Fundamente einer Audienz- und Residenzhalle, Mauerreste eines Feuertempels sowie zyklopische Mauern einer einst großen Festung zu sehen. Wir übernachten in der Nähe der Ruinen von Persepolis.
  • 15. Tag: Persepolis - Aufenthalt bei den Kaschgai Nomaden
    Zu einem weiteren kulturellen Höhepunkt der Reise zählt wohl auch unser heutiger Aufenthalt bei den turksprachigen Kaschgai Nomaden. Sie zählen neben den Bachtiaren, Afscharen, Jalayers u. a. zu den bedeutendsten Nomaden Irans. Noch immer verlassen sie im Frühjahr die Winterquartiere und begeben sich mit ihren Herden und Familien auf die Wanderschaft in die höheren Gebirgslagen. Bis zu ihrem Sommerquartier legen sie oft 400 km zurück. Wir haben die Möglichkeit am heutigen Tag einen kleinen Einblick in ihr Leben zu bekommen. Wir dürften in ihrem Sommerlager mit unserem Rotel übernachten. Wir werden von ihnen mit einem Nomadenessen verköstigt, trinken das traditionelle Yoghurt-Milch-Getränk und erfahren vieles über ihr Nomadenleben, wie Butter und Käse hergestellt werden, wie sie ihre Gebrauchsutensilien weben und sticken etc.
  • 16. Tag: Khosrow Shirin - Yazd
    Wir fahren über Abarkuh, der Stadt mit ihrer zarathustrischen Vergangenheit, und besuchen den Turm Gonbad-e Ali aus ikhanidischer Zeit, ein Eishaus und das renovierte Aqazadeh Haus mit Windtürmen. Nun kommen wir in die im zentralen Hochland gelegene Provinz Yazd. Durch den wüstenähnlichen Charakter ist die 130.000 qkm große Provinz mit nur 1 Millionen Einwohner dünn besiedelt. Sie liegt im Wüstengürtel der großen Salzwüste Kavir und der Wüste Lut. Durch Qanate und Pumpanlagen wird die Wasserversorgung in den Oasen gewährleistet. Die auf 1.200 m hoch gelegene Stadt Yazd ist das Zentrum der Brokatherstellung. Die Stadt war ein bedeutender Knotenpunkt wichtiger Karawanenwege. Davon zeugen heute noch ihre herausragenden Sehenswürdigkeiten. Yazd ist auch die Stadt der Windtürme und der Feuertempel.
  • 17. Tag: Yazd
    Wir besuchen die bedeutende Jame-Moschee aus dem 14. Jahrhundert. Allein der mit Ornamenten reich geschmückte Eingang zeugt vom Reichtum dieser Stadt. Nicht weit entfernt sieht man schon die türkisfarbene Kuppel des Mausoleums der Rokn-od Din. Weiter geht es zur beeindruckenden Medrese Kamaliyeh. Ebenso bemerkenswert ist das 1038 erbaute Mausoleum der 12 Imame. In der Nähe befindet sich das Gefängnis des Alexander: Alexander der Große soll hier achämenidische Adelige eingekerkert haben. Nach dem Besuch weiterer Moscheen und dem Nakhl Holzgerüst geht es auf den Basar mit den zahlreichen Kunsthandwerksgeschäften und Juwelieren. Am Nachmittag besuchen wir das zarathustrische Erbe, den Feuertempel und die Schweigetürme am Stadtrand.
  • 18. Tag: Yazd - Isfahan
    Unsere heutige Fahrt führt über Nain, der von den Sassaniden gegründeten Stadt am Wüstenrand, nach Isfahan. Bekannt ist die Oasenstadt wegen der Teppichherstellung und den Abas, warme mantelartige Überhänge, die meist aus Kamelhaar gefertigt werden. Wir besuchen die zu den ältesten Sakralbauten Irans zählende Freitagsmoschee aus dem Jahre 960. Nun geht es Richtung Isfahan. Wir halten auf dem Weg in Gavart bei den aus Lehm erbauten Taubentürmen aus safawidischer Zeit. Hier wird von Tausenden von Tauben Guano zur Düngung der Felder produziert. Danach erreichen wir die legendäre Stadt Isfahan.
  • 19. Tag: Isfahan
    Zunächst besuchen wir das Armenierviertel im Stadtteil Dschulfa mit seiner im Innern wunderbar ausgemalten Erlöserkirche (Vank-Kathedrale) sowie dem Museum für armenische Kunst und Kultur. Danach fahren wir zur Chadschu-Brücke am Zayandeh Rud, die wir - wie die nahe 33-Bogenbrücke - zu Fuß überqueren. Auf der Hauptstraße der Stadt, die als Tschahar Bag einst durch Parkanlagen geführt hat, kommen wir zum Palast der 40 Säulen. In einer öffentlichen Audienzhalle aus der Glanzzeit von Isfahan haben sich wunderbare Wandmalereien und eindrucksvolle Bilder aus der Geschichte, die zur Herrschaft der Safawiden im 17. Jahrhundert geführt haben, erhalten. Mittagspause machen wir beim Abbasihotel, einer im modernen persischen Stil umgebauten alten Karawanserei. Bei einem Besuch eines gegenüberliegenden Teppichgeschäftes haben Sie die Möglichkeit zur allgemeinen informativen Einführung. Nach der Rückkehr zum Königsplatz haben Sie am Nachmittag Freizeit am großen Basar mit seinen zahlreichen Geschäften.
  • 20. Tag: Isfahan - Qom
    Morgens besuchen wir die altehrwürdige Freitagsmoschee im Norden der Stadt. Wir kehren zum großen Königsplatz zurück und steigen zur Hohen Pforte (Ali Kapu) auf. Hier bietet sich auf der großen Terrasse ein eindrucksvoller Blick über die gesamte Anlage. Dann gehen wir zur Lotfollah-Moschee, die Shah Abbas I. als private Gebetsmoschee gedient hat. Von dort geht es zur großen Blauen Moschee, die jetzt Imammoschee heißt. Ihre fast erdrückende Prachtentfaltung lässt den einstigen Reichtum von Isfahan erahnen. Unsere Reise führt über Delijan und einen Ausläufer des Zagrosgebirges nach Qom.
  • 21. Tag: Qom - Teheran
    Qom ist neben Mesched der bedeutendste Pilgerort und beherbergt die wichtigste theologische Lehranstalt des Landes. Im heiligen Bezirk der großen Moschee befindet sich der Schrein der Fatima Masuma. Der Schrein ist eines der wichtigsten Pilgerziele im Iran. Die Goldene Kuppel ist weithin zu sehen. Die 817 hier verstorbene Fatima Masuma war die Schwester des 8. Imams Reza. Nach dem Verlassen von Qom führt uns eine Schnellstraße bis an den Südrand von Teheran. Nahe einem großen Gräberfeld erhebt sich der gewaltige Grabkomplex für Imam Ayatollah Khomeini, der 1989 hier begraben wurde. An seinem Mausoleum wird immer noch gebaut. Unsere letzte Nacht verbringen wir in einem Hotel in Teheran.
  • 22. Tag: Rückflug
Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

» Große Iran-Rundreise: Qom «
Große Iran-Rundreise: eindrucksvoller Blick über Qom

Umfangreiche Leistungen inklusive

  • Deutschlandweite Anreise mit der Bahn zum Abflugsort und zurück in der 2. Klasse
  • Linienflug mit Lufthansa von Frankfurt nach Teheran und zurück in der Economy-Klasse, alle Transfers
  • Luftverkehrsteuer, Flughafengebühren, Treibstoffzuschlag
  • Rundreise mit dem ROTEL-Bus
  • Übernachtung im Rollenden Hotel
  • 2 Hotel-ÜN in Teheran im DZ mit HP
  • ROTEL-Frühstück und ROTEL-Abendessen
  • Mehrmals Abendessen in landestypischen Lokalen
  • Deutsche ROTEL-Studienreiseleitung
  • Örtliche Führer und Begleiter
Im Reisepreis nicht enthalten: Eintrittsgelder. Bei Teilnahme an allen Besichtigungen sollten Sie mit ca. 160,- € rechnen. Selbstverständlich werden Gruppenpreise, soweit sie eingeräumt werden, an Sie weitergegeben.

» Große Iran-Rundreise: eine hochinteressante Reise «
Große Iran-Rundreise: eine Reise durch die Geschichte

Fakultative Programme: 8. Tag Hamadan

Möglichkeit zu einer Bootsfahrt durch die mit kilometerlangen Wasserläufen durchzogene Tropfsteinhöhle. Unser Reiseleiter wird Sie vor Ort über den Preis informieren.

Weitere Nebenausgaben

Anschlussflüge, Einreiseerlaubnis Türkei. Reiseuersicherungen. Genaue Informationen erhalten Sie mit dem Rundschreiben, das wir lhnen 4 - 6 Wochen vor Reisebeginn zusenden. Ausgaben persönlicher Art: Mittagessen, Getränke, Souvenirs etc. Trinkgelder: Viele Gäste erwarten von uns eine Empfehlung über die Höhe des Trinkgeldes speziell für den Reiseleiter bzw. Fahrer. Bei Zufriedenheit mit der Leistung empfehlen wir jeweils etwa 1 - 2 € pro Tag zu geben. Bitte übergeben Sie Trinkgeld immer persönlich an die Mitarbeiter. Bei Zufriedenheit fallen auch Trinkgelder für das Hotelpersonal bzw. örtliche Führer an.

Hinweise für die Reise

Einreisebestimmungen und Visumbesorgung: Deutsche, Österreicher, Schweizer und Niederländer benötigen bei Antritt der Reise einen noch 6 Monate gültigen Reisepass, der zwei völlig freie Seiten aufweist. Ein Einreisestempel von lsrael darf nicht enthalten sein. Für Iran ist ein Visum erforderlich. Das Iran-Visum wird falls möglich vom Reiseveranstalter uns besorgt. Österreicher und Niederländer benötigen zudem eine elektronische Einreiseerlaubnis (kostenpflichtig) für Türkei, welche nach Möglichkeit vom Reiseveranstalter eingeholt wird. Entsprechende Unterlagen erhalten Sie etwa 6 - 8 Wochen vor Reisebeginn. Gäste mit anderer Staatsangehörigkeit erhalten vom Reiseveranstalter Auskunft über die entsprechenden Einreisebestimmungen und Visumbesorgung.

Gesundheit: Im internaticnalen Reiseverkehr werden vom Iran keine Impfungen gefordert. Grundsätzlich sollte der Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Polio überprüft und ggf. aufgefrischt werden. Empfehlenswert ist ein Impfschutz gegen Hepatitis A. Impfbestimmungen können sich kurzfristig ändern. Lassen Sie sich am hesten von Ihrem Hausarzt individuell beraten. Seit geraumer Zeit übernehmen einige Krankenkassen bestimmte Reiseimpfungen. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse.

Wichtig: Fotografieren und Filmen. Auf keinen Fall dürfen öffentliche Gebäude, Einrichtungen von Polizei und Militär, Kundgebungen oder Demonstrationen irgendwelcher Art gefilmt oder fotografiert werden. Dies gilt auch für Mobiltelefone.

Fahrzeug: Diese Reise wird mit dem 36-Sitzer-Extra-Bus mit HOTEL-Anhänger durchgeführt. Die Mindestteilnehmerzahl Iiegt entsprechend bei 28 Personen.

Übernachtungen: Da es im Iran praktisch keine Campingplätze gibt, befinden sich die Übernachtungsplätze mit dem Rotel ausschließlich an Hotels. In Teheran wird im Hotel übernachtet.

Örtliche Führer: An manchen Orten ist ein örtlicher Führer vorgeschrieben. Ihr Reiseleiter begleitet die Gruppe und ergänzt die Ausführungen des Führers.

Mitnahmeempfehlungen: Zum Anschluss Ihrer Elektrogeräte an das Stromnetz benötigen Sie einen Weltstecker. Die Stromspannung beträgt im Iran 220 V / 50 Hz. Akkus können an einer Steckerleiste am Fahrzeug aufgeladen werden.

Wichtig: Kleidung. Kleidervorschriften im Iran: Im Iran bestimmt der Islam das Alltagsleben und damit die Kleidervorschriften. Auch als Besucher müssen Sie sich daran halten. Damen müssen im Iran in der Öffentlichkeit Iandesübliche Kleidung tragen: Großes Kopftuch (ca. 90 x 90) aus undurchsichtigem Stoff, nur Iangärmelige, weite Oberteile, die über die Hüfte reichen, sowie nur weite, Iange Röcke, Kleider oder knöchellange weite Hosen. Herren: unbedingt Iange Hosen und langärmelige Hemden, auch bei Sandalen stets Socken tragen (die Herren sind genauso wie die Damen an die Kleiderordnung gebunden!). Bis ca. Mitte Mai ist auch mit einigen kühleren Tagen zu rechnen. Beachten Sie dies bitte bei der Kleiderwahl.

Zollbestimmungen Iran: Unbbdingt boachten. Einfuhrverbot besteht für alkoholhaltige Getränke und Speisen, Arzneimittel mit Betäubungswirkung, nicht deklarierte Devisen, außerdem Zeitschriften und Medien die gegen den Iran oder islamische Wertvorstellungen gerichtet sind. Ausfuhrverbot besteht u. a. für Antiquitäten, verschiedene Kunstgegenstände, Gold, Silber und Schmuck. Bei der Ausreise ist die Mitnahme iranischer Güter im Wert von 160,- USS gestattet. Flugreisende dürfen einen Teppich bis 6 qm großen und höchstens 30 Jahre alten Teppich mit sich führen. Kaviar muss nachweislich mit Devisen erworben worden sein.

Zahlungsmittel: Für den Umtausch vor Ort empfehlen wir Ihnen Euro in bar - am besten in kleinen Scheinen - mitzunehmen. Sämtliche Umtauschbelege sowie Quittungen über Devisenzahlungen sollten Sie gut aufbewahren, diese werden bei der Ausreise evtl. kontrolliert. Kreditkarten und Traveller-Schecks können nicht oder nur sehr selten verwendet werden.

Einkauf / Verkaufsveranstaltungen: In lsfahan besteht die Möglichkeit zum Besuch eines Teppichgeschäftes. Bitte achten Sie auf Qualität und Preis.

Zeitunterschied: Der Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) beträgt im Iran +2,5 Stunden, in der Türkei + 1 Stunde.

Mobiltelefon: Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern im Iran und der Türkei von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone. Anderungen vorbehalten (Stand: 22.07.16).

» Iran-Rundreise: Isfahan, Glanzpunkte des Safawiden-Reiches «
Iran-Rundreise: Isfahan, Glanzpunkte des Safawiden-Reiches

Reisetermine 2017 / 2018 und Preise pro Person in €

ReisezeitPreis
08.04.2017 - 29.04.20172.750,-
28.04.2017 - 19.05.20172.750,-
06.04.2018 - 27.04.20182.750,-
27.04.2018 - 18.05.20182.750,-

Copyright by Rotel



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