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Entdecken Sie Persien: die Geschichte eines antiken Weltreichs

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Iran oder Persien?
Diese Frage möchten wir zu Beginn behandeln.

Die Bezeichnungen Iran oder Persien sind tief in der Geschichte des Landes verwurzelt. Der alte Begriff "Persien" geht auf das 2. Jahrhundert vor Christus zurück. Damals besiedelten die indoiranischen Perser das Gebiet im heutigen Südwestiran, es wurde nach seinen Bewohnern Pârs genannt. Diese Region wurde über jahrhunderte das Siedlungsgebiet der Perser.

Iran oder Persien? Was ist richtig?
Iran oder Persien? Was ist richtig?
Das Reich der Perser

Erst nach der Eroberung Irans durch die muslimischen Araber wurde aus Pâars - die Sprache der Araber kannte kein "P" - Fâars. So entstand die Bezeichnung der neupersischen Sprache "Fâarsi".

Inschriften des Dariush nennen um 500 v. Chr. den Namen "Arya" im Sinne einer Nation. Der Name Iran leitet sich später vom sasanischen Wort "Eran-Schahr" (= Reich der Arya / Arier) ab.

Bis ins 19. Jahrhundert blieb der Name "Persien" offizielle Staatsbezeichnung. Dieses änderte sich erst 1934, als der Herrscher Rezâ Shâh die Umbenennung in "Iran" verfügte.

Irans Weltkulturerbe: Die Achämeniden-Residenz Pasargadae

Rund 120 km nordöstlich von Shiraz liegen in der weiten Hochebene Dasht-e Morghab die Überreste von Pasargadae, der von Kyros II. gegründeten ersten achämenidischen Königsresidenz. Die Hochebene, in der im Jahre 550 v. Chr. die Entscheidungsschlacht zwischen Kyros II. und dem Mederkönig Astyages stattfand, war bereits im 4. und 3. Jh. v. Chr. besiedelt.

Zuerst sieht man das Grabmal von Kyros dem Großen, bestehend aus sechs Stufen und einem aufgesetzten kleinen hausförmigen Grab. 600 m nordöstlich des Grabes gibt es Überreste vom Palast und der Audienzhalle. Es sind nur einige Säulenreihen aus schwarzem und weißem Marmor und Fundamente erhalten geblieben. Die Reste eines Feuertempels sind ebenfalls zu besichtigen.

Die Lage des Palastes in einem weiten Tal umgeben von Bergen ist sehr schön. Mit der Größe von Persepolis kann sich diese Anlage jedoch nicht messen. Antike Historiker berichten, dass Alexander der Große das Grab von Kyros leer vorgefunden habe- von dem goldenen Sarkophag, der kostbaren Kleidung sowie dem Schmuck, von dem ihm seine Soldaten berichtet haben, war nichts mehr vorhanden Pasargadae liegt in der Persis (iranischen Provinz Fars) und war die erste Residenz des Perserreichs unter den Achämeniden.

Die Stadt liegt etwa 100 km nordöstlich von Schiras.Pasargadae wurde von dessen erstem König Kyros II. bzw. von seinem Nachfolger Kambyses II. zwischen 559 v. Chr. und ca. 525 v. Chr. ausgebaut. Zu sehen sind die Ruinen der Paläste mit Monumentaltoren, Apadana und dem Empfangspalast mit reichem plastischem Schmuck.

Im heiligen Bezirk liegen der Feuertempel mit Altären und das Grabmal König Kyros' II. Um 520 v. Chr. wurde von Darios I. die Residenz etwa 50 km nach Süden verlegt, deren wiederhergestellte Reste unter dem griechischen Namen Persepolis weltweit bekannt sind.

Eine dritte Residenz des 2.500 Jahre alten Perserreiches, das bis zum Angriff Alexanders des Großen in den Jahren um 331 v. Chr. bestand, lag in Susa, bei der heutigen Großstadt Abadan, nahe der irakischen Grenze. Die drei Orte, die auch eine Zivilstadt hatten, sind in unterschiedlichem Maß zerstört, aber dem Tourismus zugänglich.

Irans Weltkulturerbe: Arge Bam (Zitadelle)

Bekannt ist Bam aber wegen der Arge Bam, der alten Festung und den Ruinen der mittelalterlichen Stadt. Diese mittelalterliche Stadt mit ihrem mächtigen Wall aus der Sasanidenzeit taucht plötzlich aus der Wüste Lut auf.

Daher kommt auch ihr Beiname "Geisterstadt der Wüste“. Arg-e Bam, das von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde, stellt nicht nur ein beliebtes Ausflugsziel für Iraner dar, sondern wird auch häufig von in- und ausländischen Filmteams als Kulisse benutzt. Fast alle Gebäude, von denen viele gegenwärtig restauriert werden, wurden aus luftgetrocknetem Lehm erbaut, der mit gehäckseltem Stroh vermischt wurde.

Drei Tore führen durch die mächtigen Mauern ins Innere der Burg, von denen heute allerdings zwei ständig versperrt sind. Nur das südliche Tor ermöglicht den Eintritt in die Anlage. Von ihm geht ein schmaler Weg zur inneren Burg, die wieder von einer mächtigen Mauer umgeben ist. Der Burgturm bietet einen herrlichen Blick über den Komplex und die gesamte Oase.

Die Burg besteht aus zwei Teilen, dem Shah-Neshin (Königssitz) und dem Mardom-Neshin (Volkssitz). Der Shah-Neshin ist höher gelegen und besteht aus dem Haus des Herrschers oder Gouverneurs, der Kaserne und den Stallungen. Der Mardom-Neshin beherbergt städtische Einrichtungen wie Schule, Bazar, Moscheen, öffentliche Bäder, Herbergen usw.

Sie alle sind ebenso wie ein traditionelles Wohnhaus gut beschildert. Bedingt durch die einzigartige Lage am Rand der Wüste und die schönen alten Gebäude sollte man unbedingt einen Besuch, besonders bei Sonnenuntergang, einplanen.

Irans Weltkulturerbe: Chogha Zanbil

Etwa 45 km südöstlich von Susa und 30 km von Haft Tepe entfernt liegen die eindrucksvollen Überreste Zikkurat (Tempelturm) von Chogha Zanbil, die zwischen 1275 und 1240 v. Chr. von König Untash Gal als religiöses Zentrum für den Gott Inshushinak, den Hauptgott der Elamiter und Herrn der Stadt Susa, errichtet wurde.

Ursprünglich hatte sie fünf Stockwerke, von denen heute noch drei erhalten sind. Auf dem vierten Stockwerk stand der eigentliche Tempel. Früher betrug die Gesamthöhe wahrscheinlich mehr als 50 m, heute sind es noch beachtliche 25 m. Die Ecken der Zikkurat sind genau in die vier Himmelsrichtungen ausgerichtet.

Als Baumaterial dienten luftgetrocknete Lehmziegel, die von einer 2 m dicken Schicht gebrannter Ziegel ummantelt waren. Die Zikkurat war Mittelpunkt eines etwa 100 ha großen Stadtbezirks, von dem aber nicht mehr erhalten ist und der auch nie vollständig besiedelt war.

Elf Tempel und ethische Paläste umgaben das Heiligtum. Chogha Zanbil ist jedenfalls die am besten erhaltene Zikkurat Mesopotamiens, wobei die schönsten Fundstücke im archäologischen Museum in Teheran ausgestellt sind.

Alle Zikkurate sind Ausdruck einer Verehrung der Berge, in der flachen mesopotamischen Ebene wurden die Berge durch Stufenpyramiden symbolisiert. Von der UNESCO wurde die Stadtanlage zum Weltkulturerbe erklärt.

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